Energie und Klima

Die Welt rechnet aktuell mit einer Erderwärmung von 3C° bis 3,5C° – wobei die letzten Jahre eher gezeigt haben, dass böse Überraschungen hier eher die Ausnahme als die Regel sind. Schon jetzt ist klar: In den nächsten 75 Jahren werden Großstädte im Meer versinken, Millionen Menschen an Hunger und Hitze sterben, wesentliche Teile der Erde werden unbewohnbar, zigtausende Arten werden aussterben, klimatische Stabilität wird es erst in hunderten oder gar tausenden von Jahren geben. Massenmigration und immer neue Kriege werden die Folge sein.

Nicht ohne Grund bauen jene, die diese Apokalypse mit aller Gewalt voran treiben Überwachungsnetzwerke, Privatarmeen, Luxus-Bunker, Inselstaaten und Mars-Missionen auf. Die Bundesregierung stellt sich in den Dienst dieser Konzernchefs: Ob KI-Rechenzentren die mit immensen Ressourcenverbrauch unser Leben und unsere Arbeit nur beschissener machen, ob Erdgas oder Atomkraft. Mit Vollgas verteidigt die Regierung die Technologien die uns umbringen. Niemand redet mehr von der größten Katastrophe der Menschheitsgeschichte, die gerade vor unser aller Augen abläuft und deren Vorspiel der aktuelle Umbau Deutschlands in einen ausbeuterischen, faschistoiden Überwachungsstaat darstellt.

Wir Lohnabhängigen haben aber weder eine zweite Erde noch einen Luxusbunker. Wollen wir auch den heute jungen und den zukünftigen Generationen ein Leben ermöglich, dass mehr ist, als ein Überleben, müssen wir nun Weichen stellen. Den Kapitalismus zu überwinden und die Wirtschaft unter demokratische Kontrolle zu bringen ist alternativlos. Und parallel ist es zwingend notwendig, dafür zu kämpfen, dass diese Wirtschaft möglichst viele zukunftsfähige Elemente enthält.

Konkret heißt das: Wir brauchen eine technologische Transfomation unserer Wirtschaft hin zu Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Klimaneutralität – die nicht gleich wieder die nächsten Umweltprobleme verursacht, die nicht am Wachstumsdogma festhält. Und wir brauchen dabei Sozialsysteme und Konzepte für berufliche Umschulung, die diesen Umbau für uns als Beschäftigte absichern. Wer sagt, dies sei unfinanzierbar, der scheut sich nur, den Konzernen die Rechnung zu stellen, die die heutigen gesellschaftlichen Schäden verursacht haben – die wir nun tragen müssen.

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